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Regenerative Organisation
Kurzdefinition
Ein lebensdienliches Organisationsprinzip, das über Nachhaltigkeit hinausgeht: Die Organisation will Beziehungen, Lernfähigkeit, Resilienz und Gemeinwohl stärken – nicht nur Effizienz oder Wachstum.
Abgrenzung
| Konzept | Fokus |
|---|---|
| Nachhaltigkeit | Weniger Schaden anrichten, Ressourcen erhalten |
| Regeneration | Aktiv erneuern, vitalisieren, Leben fördern |
Kernfrage
Hinterlassen wir Systeme lebendiger, gesünder und zukunftsfähiger, als wir sie vorgefunden haben?
Dimensionen bei jumankai
1. Regenerative Organisation (Struktur)
- Kreisförmige Governance statt zentraler Spitze
- Konsent-Entscheidungen
- Slow-Org-Prinzip für Transformationen
- Minimum an Bürokratie, transparente Finanzen
2. Regeneration für Mitglieder
- Vertrauensvertrag statt Detailkontrolle
- Verfügbarkeitsgrenzen, Energie-Check-ins
- Alumni-Netzwerk statt Trennungslogik
- Psychologische Sicherheit
3. Regenerative Kundenbeziehungen
- Langfristige Beziehungen (10-Jahres-Horizont)
- Anti-Abhängigkeit: Capability Transfer als Standard
- Co-Kreation und Co-Evolution
- Kunden-Ökosystem denken
4. Regeneration in der Beratungsphilosophie
- Digitale Suffizienz
- Hosting mit erneuerbaren Energien
- KI als Lern- und Befähigungsinstrument, nicht Rationalisierungswerkzeug
Herkunft
Der Begriff stammt aus der regenerativen Wirtschaftslehre und wurde für jumankai auf Organisationsdesign, Mitgliederbeziehungen und Kundenbeziehungen übertragen.