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Kunden & Zielgruppe
Unsere Zielgruppe (Direkte Kunden)
Nicht jedes Unternehmen bzw. Organisation passt zu den Grundsätzen unseres Netzwerks. Unser Ansatz – regenerativ, menschenzentriert und ethisch verantwortungsvoll – ist ein klares Profil. Die entscheidende Frage ist nicht „Wer braucht KI-Beratung?”, sondern „Wer ist offen, KI nach unseren Grundsätzen und unserer Haltung anzugehen?”
Wir arbeiten mit Organisationen, KMU, d. h. mittelständischen Unternehmen ab 250 Mitarbeitenden, die KI einführen wollen, aber spüren, dass es mehr ist als ein IT-Projekt. Die merken, dass ihre Mitarbeitenden verunsichert sind und dass Vertrauen aufgebaut werden muss. Die Wert auf Qualität, Nachhaltigkeit und langfristige Wirkung legen.
Konkret können das sein:
- Familienunternehmen mit einer gewachsenen Unternehmenskultur, die sie durch die KI-Transformation nicht verlieren wollen.
- Unternehmen in werteorientierten Branchen wie Gesundheit, Bildung oder sozialen Dienstleistungen, wo der Mensch im Mittelpunkt steht.
- Führungskräfte, die Verantwortung nicht nur als Funktion, sondern als Haltung verstehen und ihre Organisation innovativ und bewusst in die Zukunft führen wollen.
- Unternehmen, die bereits schlechte Erfahrungen mit oberflächlichen KI-Projekten gemacht haben und einen anderen Ansatz suchen.
Bewusstseinsarbeit als Teil unserer Aufgabe
Im aktuellen KI-Hype dominiert das Narrativ: schnell einführen, Kosten senken, Wettbewerbsvorteil sichern. Wer nicht mitmacht, verliert. Das erzeugt Druck, und unter Druck treffen Unternehmen selten die besten Entscheidungen.
Viele Unternehmen spüren, dass dieser Weg nicht für sie stimmt. Sie haben aber noch keine Alternative dazu und keinen Partner, der ihnen zeigt, wie es anders geht. Genau hier setzen wir als Netzwerk an. Wir zeigen, was schiefläuft, wenn KI ohne Menschenzentrierung eingeführt wird, ruhig, mit Substanz und anhand konkreter Erfahrungen. Und wie förderlich und gewinnbringend es für alle Beteiligten sein kann, wenn es gemäss unseren Grundsätzen läuft.
Interner Hinweis: Dieser Teil sollte auch Bestandteil des Kommunikationskonzepts sein und kontinuierlich einen Platz finden, in Beiträgen, Gesprächen, Formaten und Publikationen. Nach dem Motto: Langsamer ist manchmal schneller. Wer die Menschen mitnimmt, kommt weiter.
Probleme & Herausforderungen vs. Lösungsansätze
Problem 1: KI-Hype ohne Orientierung
Zu viele Tools, zu viele Versprechen, zu wenig Klarheit. Unternehmen wissen nicht, wo sie anfangen sollen, welche Lösung wirklich zu ihnen passt und was der nächste sinnvolle Schritt ist.
[jumankai] löst das wie folgt: Bevor eine einzige Empfehlung ausgesprochen wird, steht die Analyse. Prozesse, Datenlage und Reifegrad werden gemeinsam betrachtet. Kein Tool um des Tools willen, sondern der richtige nächste Schritt für das jeweilige Unternehmen.
Problem 2: KI wurde bereits eingeführt, aber die erhoffte Wirkung blieb aus
Projekte stagnieren. Oder sie werden abgeschlossen, aber im Alltag ändert sich wenig. Mitarbeitende arbeiten um die neuen Systeme herum. Die Investition verpufft.
[jumankai] löst das wie folgt: Technologie und Mensch werden gemeinsam gedacht. Change Management, AI Literacy und Befähigung der Mitarbeitenden sind fester Bestandteil jeder Begleitung.
Problem 3: Falsche Partner, schlechte Erfahrungen
Grosse Beratungen oder Agenturen liefern teure Standardlösungen, die nicht zur Unternehmensrealität passen. Einzelberater haben zu wenig Bandbreite. Dazwischen gibt es bisher wenig.
[jumankai] löst das wie folgt: Für jedes Projekt werden die passenden Kompetenzen zusammengebracht. Keine Standardlösungen, sondern ein Team, das zum Kontext passt. Agil wie ein Startup, kompetent wie eine etablierte Beratung.
Branchen
- Industrie
- Maschinenbau
- Handel
- Logistik
- Dienstleistungen
- Gesundheitswesen
- Finanznahe Services
- Bildung & Weiterbildung
- Bauwesen
- Verwaltungen
Typische Herausforderungen dieser Branchen / Kunden
- KI-Fachkräftemangel
- Fehlendes Wissen
- Ineffiziente Prozesse
- Fehlende KI-Strategie
- Unsicherheit beim EU AI Act
- Überforderung durch Tool-Vielfalt
- Widerstände in Teams
- Fehlende interne KI-Kompetenz
Beispielskunden
Beispiel 1: Dichtungshersteller, 250 Mitarbeitende
Industrieller Mittelständler, Geschäftsführung als treibende Kraft
Status Quo (Regensituation): Die Geschäftsführung will die KI-Einführung bewusst extern begleiten lassen. Für entdeckendes Lernen und Weiterbildung in Eigenregie fehlt die Zeit, ebenso die eigene Expertise. Erste Experimente einzelner Mitarbeitender laufen bereits, allerdings unkoordiniert und ohne klaren Anwendungsfall. Die Belegschaft ist konservativ und stark gemeinschaftlich geprägt, grössere Rücklagen für Fehlversuche gibt es nicht.
Bedürfnisse: Ein geführter Prozess statt eigenständiger Recherche. Sicherheit, dass die Investition nicht scheitert, weil finanzieller Spielraum für einen Fehlschlag fehlt. Ein Vorgehen, das zur konservativen, gemeinschaftlich geprägten Unternehmenskultur passt und die Mitarbeitenden einbezieht, statt zu überfordern.
Nutzenversprechen: Ein risikoarmer, klar geführter Einstieg statt Blindflug. Ein Konzept, das zur Kultur des Betriebs passt und dadurch Akzeptanz in der Belegschaft findet. Geprüfte, passende Anwendungsfälle statt Streuverlust durch unkoordinierte Einzelexperimente.
Ergebnis (Sonnensituation): Die Mitarbeitenden arbeiten mit klar definierten, geprüften KI-Anwendungen im Alltag. Die Belegschaft ist eingebunden und trägt die Veränderung mit. Die Geschäftsführung verfügt über Investitionssicherheit und eine tragfähige Roadmap statt über verstreute Insellösungen.
Angebote: Standortbestimmung, KI-Einführungskonzept, Beteiligungsformat für die Mitarbeitenden, Schulungskonzept, laufende Transformationsbegleitung.
Beispiel 2: GmbH Baufirma, städtische Einrichtungen, 700 Mitarbeitende
Baut und vermietet öffentliche Gebäude wie Schulen und Gefängnisse, reguliertes Umfeld
Status Quo: Als Bauherr städtischer Gebäude unterliegt das Unternehmen strengen gesetzlichen Auflagen und Richtlinien. Die eigene IT-Abteilung hat sich bereits mit KI befasst, kann das Gesamtbild aber nicht überblicken. Das Unternehmen wird von Dienstleistern mit Angeboten überhäuft, ist entsprechend kritisch geworden und hat bereits negative Erfahrungen mit externen Anbietern gemacht. Entscheidungen stocken, weil niemand den vollständigen Überblick hat. Der Betriebsrat ist einzubeziehen.
Bedürfnisse: Eine Instanz mit Gesamtüberblick, die Orientierung in der Fülle an Angeboten schafft. Ein vertrauenswürdiger Partner nach den bisherigen enttäuschenden Erfahrungen. Klarheit darüber, welche Tools rechtlich und sicherheitstechnisch überhaupt einsetzbar sind. Unterstützung bei einer ins Stocken geratenen Entscheidungsfindung. Kein FOMO mehr.
Nutzenversprechen: Ein Partner mit Gesamtüberblick statt weiterer Insellösungen aus einzelnen Abteilungen. Belastbare, geprüfte Kriterien für sichere und einsatzfähige Tools statt Entscheidungen unter Rechtsunsicherheit. Referenzen aus vergleichbaren Betrieben statt reiner Theorie.
Ergebnis: Der Entscheidungsstau ist aufgelöst. Es besteht eine geprüfte Tool- und Prozesslandschaft, die Datenschutz- und Sicherheitsanforderungen erfüllt. Der Betriebsrat ist eingebunden. Die Transformation läuft koordiniert statt fragmentiert in einzelnen Abteilungen.
Angebote: Potenzialanalyse, Recherche zu Referenzunternehmen, Prüfung wo KI innerhalb der strengen Prozesse sinnvoll einsetzbar ist, Datenschutz- und Sicherheitsberatung, KI-Einführungskonzept mit Transformationsbegleitung, Schulungskonzept.
Beispiel 3: Verwaltung, 1.300 Mitarbeitende
Grosse Organisation, öffentliche Verwaltung mit starker Mitbestimmung
Status Quo: Politischer und öffentlicher Druck verlangt zunehmend eine erkennbare KI-Strategie, gleichzeitig sind Ressourcen und Personal durch Fachkräftemangel angespannt. Die Organisation ist gross, historisch gewachsen und in Ämtern und Bereichen stark siloartig organisiert. Jede KI-Einführung unterliegt strenger Regulatorik, etwa im Vergaberecht, Datenschutz und bei der aufkommenden KI-Regulierung, und dem Mitbestimmungsrecht der Personalvertretung, was Vorhaben ohne sauberes Vorgehen leicht verlangsamt oder blockiert.
Bedürfnisse: Ein rechtssicheres, nachvollziehbares Vorgehen mit klarer Dokumentation von KI-Entscheiden. Frühzeitige, saubere Einbindung der Personalvertretung, um spätere Blockaden zu vermeiden. Ein realistischer Umgang mit knappen Ressourcen und Fachkräftemangel. Orientierung, welche Anwendungsfälle in einer so grossen, heterogenen Organisation zuerst sinnvoll sind.
Nutzenversprechen: Ein Vorgehen, das Mitbestimmung von Anfang an mitdenkt, statt sie als Bremse zu erleben. Priorisierte, realistische Anwendungsfälle statt Verzettelung über die gesamte Organisation. Entlastung der knappen Personalressourcen durch einen klar geführten Prozess.
Ergebnis: Die Verwaltung verfügt über eine mitbestimmungskonforme, dokumentierte KI-Strategie mit priorisierten Pilotbereichen. Die Personalvertretung ist Mitgestalterin statt Gegenspielerin. Mitarbeitende in den Pilotbereichen sind spürbar entlastet.
Angebote: Rechtlich fundierte Standortbestimmung zu Vergaberecht, Datenschutz und KI-Regulierung. Beteiligungskonzept für die Personalvertretung inklusive Dienstvereinbarung. Priorisierung geeigneter Pilotanwendungsfälle. KI-Einführungskonzept mit Transformationsbegleitung. Schulungskonzept für Verwaltungsmitarbeitende.
Beispiel 4: Bauwesen
Wird noch ausgearbeitet (Ivo)
Regenerative Kundenbeziehungen
Bei Kunden bedeutet regenerativ: möglichst einfache, ehrliche und belastbare Beziehungen statt komplizierter Verkaufslogik. Das Angebot sollte klar, anschlussfähig und langfristig gedacht sein, sodass Vertrauen über Zeit wächst. Ziel ist nicht maximale Abhängigkeit, sondern möglichst viel Befähigung beim Kunden, damit Wirkung bleibt, auch wenn die Zusammenarbeit endet.
Konkret bedeutet das:
- Aufbau von Kundenbeziehungen so, dass sie in 10 Jahren noch bestehen
- Zusammenarbeit lässt beide Seiten wachsen und macht beide menschlicher
- Entlastung und Energetisierung
- Co-Kreation mit Kunden
- Schlanke, einfache und fair kündbare Verträge
- Entscheidungszeit ohne Druckvertrieb
- Kein aggressives Marketing
- Co-Evolution und gemeinsames Wachsen statt Dienstleisterdenken
- Die Kunden werden Teil eines Lernökosystems: gemeinsame Labs, Austauschformate, Community-Lernen, Open-Source-Wissen
- Einfache Angebotsarchitektur: drei klare Leistungsarten statt endloser Produktkataloge
- Beziehungsorientierte Retainer: kontinuierliche Begleitung statt nur einzelner Projekte
- „Capability Transfer” als Standard: jeder Auftrag enthält einen Anteil an Befähigung des Kunden-Teams
- Gemeinsame Wirkungsziele: Kunde und Beratung definieren nicht nur Deliverables, sondern Lern- und Veränderungsziele
- Post-Projekt-Räume: nach Abschluss gibt es einen Reflexions-Call, um Wirksamkeit und Lernpunkte zu sichern
- Kunden-Ökosystem denken: nicht nur der Auftraggeber, sondern auch Betroffene, Mitarbeitende und Umfeld werden mitgedacht
- Reparierbare Zusammenarbeit: Prozesse werden so gebaut, dass Übergaben, Nachfolge und Skalierung leicht möglich sind
- Anti-Abhängigkeit: Es wird bewusst vermieden, Kunden in dauerhafte Unselbstständigkeit zu führen
Kunden im Äußeren Kreis (Netzwerk-Mitglieder)
Interner Hinweis: Zielgruppe der KI-Berater, wird nicht auf der Startseite adressiert, sondern auf einer Unterseite.
Problem 1: Als Einzelperson kommst du nicht weit genug
Alleine fehlt der Skill-Mix, die Kapazität und die Schlagkraft für grössere oder grosse Mandate. Gleichzeitig frisst der Overhead – Akquise, Administration, Infrastruktur – die Zeit und Energie, die du eigentlich in deine Kernkompetenz investieren willst.
[jumankai] löst das wie folgt: Du arbeitest in deiner Stärke. Infrastruktur, Akquise und Overhead werden geteilt. Gemeinsam erreichen wir Mandate, die als Einzelperson unerreichbar bleiben.
Problem 2: KI-Beratung ist relativ jung, Erfahrung „on the job” entsteht erst
Der Markt erwartet bereits Senior-Expertise, aber solide Erfahrung entsteht nur in durchgeführten Projekten. Erste Projekte entstehen am besten gemeinsam, mit Rückenwind statt alleine auf unsicherem Terrain.
[jumankai] löst das wie folgt: Einstiegsprojekte werden gemeinsam angegangen. Du lernst mit anderen, sammelst Erfahrung und baust dein Profil in einem geschützten Rahmen auf.
Problem 3: Der Markt ruft nach dem KI-Hype, du willst verantwortungsvoll und menschenzentriert begleiten
Wer KI verantwortungsvoll und menschenzentriert begleiten will, findet kaum ein Umfeld, das das trägt. Du musst heute zwischen deinen Werten und deinem Markt wählen.
[jumankai] löst das wie folgt: Hier ist deine Heimat. Du arbeitest mit Gleichgesinnten und wirst mit Unternehmen verbunden, die genau diese Haltung suchen.
Interne Konsequenz für Positionierung: Wir brauchen zwei verschiedene Kommunikationslinien, eine nach innen für die Mitgliedergewinnung und eine nach aussen für die Kundengewinnung.