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Regenerative Organisation

⚠️ Bitte alle Absätze zur Regeneration noch nicht veröffentlichen und nicht außerhalb des Kernteams teilen.

Definition „Regenerativ”

„Regenerativ” bedeutet nicht nur ökologisches oder nachhaltiges Handeln, sondern es ist ein lebensdienliches Organisationsprinzip: Unsere Organisation will Beziehungen, Lernfähigkeit, Resilienz und Gemeinwohl stärken, nicht nur Effizienz oder Wachstum. Wir verstehen unsere regenerative Organisation als Teil eines größeren Ökosystems mit Sinn, Beziehungen und passendem Organisationsdesign als zentralen Hebel.

Die Struktur muss Mitwirkung, Selbstorganisation und langfristige Lernfähigkeit fördern, statt Kontrolle zu maximieren. Sinnvoll ist ein Design als lebendiger Verbund von selbstständigen Mitgliedern mit klaren gemeinsamen Prinzipien, gemeinsamer Marke und geteilter Infrastruktur.

Wichtig ist außerdem, Erfolg nicht primär über Gewinnmaximierung zu definieren, sondern über Wirkung, Resilienz, Kundennutzen und die Qualität der Zusammenarbeit.

Organisationen regenerieren sich durch Vereinfachung, Energetisierung, …


Konkrete Ausprägungen

  • Kreisförmige Governance: Strategische Themen werden in klaren Kreisen bearbeitet, nicht zentral an einer Spitze.
  • Selbstständige Mitglieder mit gemeinsamer Hülle: Jede Person bleibt unternehmerisch frei, nutzt aber Marke, Akquise, Standards und Plattform gemeinsam.
  • Flexible und z.T. auch rotierende Rollen
  • Konsent statt Mehrheitslogik: Entscheidungen gelten, wenn niemand einen schwerwiegenden Einwand hat.
  • Zeitliche Langfristigkeit und langsames Wachsen: Eine 3- bis 5-jährige Entwicklungsagenda ist wichtiger als Quartalsziele.
  • Gemeinsame Lernarchitektur: Regelmäßige Lernlabore, Fallreflexionen und kollegiale Beratung sind Teil der Organisation.
  • Begrenzte Skalierung: Wachstum ist erlaubt, aber nur, wenn es die Beziehungsqualität und Lernkultur stärkt.
  • Slow Org”-Prinzip für Transformationen: Neue Prozesse werden klein getestet, gemeinsam ausgewertet und erst dann verbreitert.
  • Psychologische Gesundheit im Miteinander, gelebte hohe Beziehungsqualität, gemeinsames Wachsen.
  • Gesellschaftlicher Nutzen
  • Minimum an Bürokratie
  • Transparente Finanzen
  • Reiseprinzip „Bahn zuerst”
  • Naturzeit als Arbeitsprinzip: Meetings im Gehen, Retreats und Strategiearbeit in naturnahen Orten.

Die Organisation basiert auf drei Kernsäulen der Teal-/Türkis-Organisation

Selbstführung

Entscheidungen werden dort getroffen, wo die Kompetenz liegt (Beratungsprozess statt Hierarchie).

Ganzheitlichkeit

Authentische Zusammenarbeit und hohes Vertrauen als Basis.

Evolutionärer Sinn

Die Organisation passt sich agil den Marktveränderungen an.

Weitere Merkmale:

  • Hohe Eigenverantwortung
  • Entscheidungen
  • Rollenbasierte Zusammenarbeit
  • Transparenz
  • Vertrauen statt Mikromanagement